Satzung für den Verein „Clans des Friedens“ e.V.

 

§ 1 Name und Sitz

– Der Verein führt den Namen: „Clans des Friedens“e.V.
– Der Verein hat seinen Sitz in Berlin und ist in das Vereinsregister einzutragen. – Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
– Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke

i. S. d. Abschnitts „Steuerbegünstige Zwecke der Abgabenordnung“.

 

§ 2 Zweck des Vereins 

 

Der Verein folgt dem Zweck der Förderung der Volks- und Berufsbildung gemäß §52 Abs.2 Nr.7 AO. Ziel des Vereins ist die Förderung des weltweiten Friedens und eines Lebens in Schönheit und Harmonie für alle Menschen. In der festen Überzeugung, dass Frieden immer in jedem Menschen selbst beginnt, fördert der Verein insbesondere die Entwicklung der Fähigkeiten der Menschen in Frieden und Einklang mit sich selbst und der Umwelt zu leben und so auch gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken.

Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Gleichheit aller Menschen gelegt, bezüglich Geschlecht, kultureller Herkunft und Identität, religiöser und spiritueller Lebenswelten, sozialer Herkunft, sexueller Identität, sowie körperlicher und mentaler Verfassung. Somit folgt der Verein auch dem Zweck der Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern gemäß §52 Abs.2 Nr.18 AO.

Gleichheit bedeutet allerdings nicht Gleichförmigkeit und so fördert der Verein die Freude an Vielfalt und den konstruktiven Umgang mit Unterschiedlichkeit. Die menschlichen Prinzipien von Humor, Mitgefühl und Zusammenhalt sollen durch die Aktivitäten des Vereins gestärkt werden.

Die Verwirklichung dieser Ziele wird umgesetzt durch:
– die Durchführung von Bildungsmaßnahmen in Form von Seminaren und Workshops
– Organisation und Durchführung von Kongressen, Symposien und anderer Zusammenkünfte
– das Abhalten von Ritualen und Zeremonien durch Vereinsmitglieder oder andere Menschen, die hierzu vom Verein beauftragt werden
– Öffentlichkeitsarbeit durch Flyer, Artikel, Vorträge, Teilnahme an entsprechenden Gesprächskreisen und Tagungen im In- und Ausland
– die Weiterbildung der Vereinsmitglieder durch geeignete Maßnahmen, so dass die Vereinsmitglieder als Multiplikator_innen im privaten und gesellschaftlichen Raum wirksam werden können.

 

§ 3 Selbstlosigkeit

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Vereinsämter sind ehrenamtlich auszuführen. Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4 Mitgliedschaft

 

– Mitglied kann jeder volljährige, juristische und natürliche Mensch auf schriftlichen Antrag werden, der die Ziele des Vereins unterstützt.
– Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand.
– Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

– Der Austritt eines Mitglieds ist zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten.
– Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von einem Monat nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. – Personen, die den Verein finanziell oder ideell unterstützen möchten, können dem Verein als Fördermitglieder beitreten. Fördermitglieder verfügen über kein Stimmrecht. Auch die Fördermitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

 

Ein Beitrag wird nicht erhoben.

 

§ 6 Organe des Vereins
6.1. die Mitgliederversammlung

– Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der stimmberechtigten, anwesenden Mitglieder gefasst.
– Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert.

– Der Verein führt regelmäßig, mindestens jedoch einmal im Jahr eine ordentliche Mitgliederversammlung durch, zu der schriftlich durch den Vorstand mit zweiwöchiger Ladungsfrist bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung eingeladen wird. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Darüber hinaus finden bei Bedarf weitere Mitgliederversammlungen statt. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Mit Zustimmung des Mitgliedes kann dies auch eine Email-Adresse sein.

– Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied des Vereins bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als eine fremde Stimme vertreten.

– Die Mitgliederversammlung entscheidet unter anderem über: Aufgaben des Vereins

Mitgliedsbeiträge Satzungsänderungen Auflösung des Vereins

– Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Die Mitglieder- versammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit durch Gesetz oder diese Satzung keine abweichenden Mehrheiten vorgeschrieben sind. Enthaltungen werden bei der Auszählung nicht berücksichtig. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Versammlungsleiterin. Die Abstimmungsart bestimmt der/die Versammlungsleiterin.

Bei Wahlen ist schriftlich und geheim abzustimmen, soweit nicht die Mitgliederversammlung eine andere Art der Abstimmung beschließt.

-Längstens bis eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung kann jedes Mitglied beim Vorstand schriftlich die Ergänzung der Tagesordnung um weitere Angelegenheiten, nicht jedoch Satzungsänderungen, beantragen. Die Tagesordnung ist zu Beginn der Mitgliederversammlung durch den/ die Versammlungsleiterin entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

– Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu errichten, das vom der/dem jeweiligen Versammlungsleiter_in und dem/der Protokollführer_in zu unterzeichnen ist.

 

6.2. Vorstand

 

-Der Vorstand besteht aus der/dem 1. Vorsitzenden und der/dem 2. Vorsitzenden als Stellvertreter_in. Damit gehören dem Vorstand insgesamt zwei Personen an. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch jedes Vorstandsmitglied einzeln vertreten.

-Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für fünf Jahre gewählt. Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit solange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind.

-Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung oder zwingende gesetzliche Vorschriften einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

-die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlungen -die Aufstellung der Tagesordnung der Mitgliederversammlungen

-die Erstellung eines Berichtes vom Vortrag in der Mitgliederversammlung über Mitgliederbewegungen, die wirtschaftliche Situation des Vereins, sowie über Arbeit und Projekte des Vereins
-die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

-die Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern

-Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die von der/dem 1. Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich, oder per e-mail einzuberufen sind. Eine Mitteilung der Tagesordnung ist nicht erforderlich. Eine Einberufungsfrist von einer Woche ist einzuhalten.

-Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn beide Vorstandsmitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden einvernehmlich gefasst. Sollte dies nicht möglich sein, entscheidet die/der Vorstandsvorsitzende vorläufig und auf der nächsten Mitgliederversammlung wird hierzu ein endgültiger Beschluss gefasst.

-Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären. Über die Beschlüsse des Vorstands ist ein Protokoll zu führen, das durch dem/die Sitzungsleiterin zu unterschreiben ist.

 

§ 7 Rechnungsprüfer

 

-Die Kasse des Vereins wird jedes Jahr durch einen oder mehrere von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer geprüft.
-Die Kassenprüfer prüfen, ob die Verwendung der Vereinsmittel den Haushaltsansätzen entsprach und die Buchführung des Vereins ordnungsgemäß erfolgte. Hierüber haben die Kassenprüfer der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

 

§ 8 Satzungsänderungen

 

-Für Satzungsänderungen ist eine 2/3 Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.

-Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

 

§ 9 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

 

-Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine 3/4 Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden, d. h. mindestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung.

-Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstiger Zwecke fällt das Vereinsvermögen an Terre des Femmes e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Berlin 09. Juli 2016